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30.04.2015 Valentin

Jeden Morgen beim Erwachen

  Selbstgespräch am MorgenSelbstgespräch am Morgen

"Jeden Morgen beim Erwachen genieße ich das erhabene Vergnügen, Salvador Dali zu sein. Voller Erstaunen frage ich mich dann, was dieser Dali heute noch wieder Wunderbares verrichten wird." -Salvador Dali-

Liebe Yogi(ni)s, liebe Freunde,

diese Worte von Salvador Dali werden gewiss unterschiedliche Reaktionen auslösen. Die Einen werden sagen: "Ach, wenn ich mich mal so lieben und wertschätzen könnte, wie dieser Dali." Andere werden urteilen: "Diese Künstler! Größenwahnsinnig!". Und wieder Andere werden einfach nur lächeln. Und egal, welcher Partei Du angehörst, möchte ich Dir hier ein Angebot machen. Egal, ob Dein Verstand rebelliert, weil das unverschämt, unbescheiden oder egozentriert sei... Probiere es doch einfach mal aus und setze ganz ernsthaft Deinen Namen ein:

"Jeden Morgen beim Erwachen genieße ich das erhabene Vergnügen, ....... zu sein. Voller Erstaunen frage ich mich dann, was diese(r) .......  heute noch wieder Wunderbares verrichten wird."

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber wenn ich diese Worte ausspreche, kommt in mir eine unbändige Lust zum Vorschein, heute noch Großartiges zu vollbringen. Welches Geschenk wird ein Mensch seinen Mitmenschen überbringen, wenn er tagtäglich morgens diese Worte meint und fühlt? Es wird ganz gewiss ein Geschenk der Freude, der Lebensenergie und Liebe sein. Denn was tut ein Mensch, der sich selbst in seiner Ganzheit liebt, in dem tiefen Wissen um seine Fähigkeiten, in der Gewissheit, ganz einzigartig und besonders zu sein? Dieser Mensch füllt das "Gefäß" seines Körpers mit Selbstliebe und wenn dieses Gefäß randvoll ist, kann es nur noch überfließen. Könnte so ein Mensch neidisch oder gehässig sein? Nein, der Inhalt des Gefäßes bestimmt die Essenz, die ein Mensch an seine Umwelt abgibt, klar spürbar für jeden Beteiligten: Es ist LIEBE. Wer sich selbst nicht liebt, kann diese Liebe auch anderen nicht schenken.

Wenn der morgendliche Blick in den Badezimmer-Spiegel aber eher trüb und teilnahmslos ist und das Selbstgespräch mit dem eigenen Spiegelbild etwas anders geartet ist und so klingt wie: "Ach... Du schon wieder!", dann möchte man doch lieber zu Hause bleiben, den Kopf unter die Bettdecke stecken und sich für den Rest des Tages nicht mehr zeigen. Wenn im eigenen Kopf Grundprogramme laufen, bei denen „Selbstlob stinkt" und „das Leben hart ist“, dann bedarf es einer großen Portion Selbstmotivation die Pflichten des Alltags anzugehen, geschweige denn den Job.

Zwei Menschen können dieselben Grundbedingungen vorfinden und sich doch für die zwei unterschiedlichen Seiten derselben Münze entscheiden. Der Eine ist von der festen Überzeugung geprägt, genial und einzigartig zu sein, vom Glück verfolgt zu werden und aus jeder Krise wieder gestärkt emporzusteigen. Der Andere fasst Kritik als Abwertung auf, empfindet Krisensituationen als Bestätigung, dass das Leben eben doch ein Kampf ist und verfällt schnell in lähmende Passivität. Und es gibt Menschen, die zwischen beiden Zuständen hin- und herspringen, von Himmelhochjauchzend bis Zutodebetrübt.

Es lohnt sich enorm, die eigene Aufmerksamkeit auf die Seite der Münze zu richten, die stärkend, fördernd, nährend wirkt und die Dich aufatmen lässt. Das Aufbauprogramm des Selbstwertes kann viele Formen annehmen. Aber so ein Selbstgespräch vor dem Badezimmerspiegel kann Wunder wirken. Ausprobieren lohnt sich also.

Wer uns vom Yoga Team Berlin kennt, weiß, dass wir bestrebt sind, in unseren Seminaren und Retreats das vollkommene Potential zu erinnern, dass jedem Menschen zueigen ist. Und da die Ebene der Veränderung niemals die Verstandes-Ebene ist, lohnt es sich, aus dem Nachgrübeln auszusteigen und mal etwas zu probieren, das das eigene Leben aus einem ganz anderen Licht erleuchtet.

Aus diesem Grund lieben Irina und ich unsere s.e.i. Seminare, denn danach tut sich wirklich etwas. Etwas kommt in Bewegung und lässt einen nicht mehr ruhen, bis dem Ruf des Herzens gefolgt wird. Bis man all die analytischen Gründe von sich abfallen lässt, die der Verstand der ersehnten Veränderung in den Weg stellen möchte.

„Alles ist schwierig, bevor es leicht wird.“

-Saadi-

Auf die Leichtigkeit des Seins, die sich einstellt, wenn man endlich dem Ruf der Freiheit folgt! Wenn sich für die grundlegenden Lebensentscheidungen der Kopf als Diener erweist und ein tiefes Gefühl des Vertrauens Deinen Weg säumt. Wenn das Leben im FLOW ist und Du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist. Das ist möglich, wenn man sich entschieden hat, den Weg des Herzens zu beschreiten. Sei herzlich eingeladen:

s.e.i. LEBENSPLAN SEMINAR 09.-10. Mai 2015 in Berlin

s.e.i. LEBENSPLAN SEMINAR 14.-15. August 2015 in Kärnten

s.e.i. LEBENSPLAN SEMINAR 12.-13. September 2015 in Berlin

Herzliche Grüße von Valentin und dem gesamten Yoga Team Berlin.